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Kinder & Jugend betreuen

Unser Betreuungsangebot
  • Ganztagsangebote
  • Offene Ganztagsschulen
  • Verlängerte Mittagsbetreuung
  • Mittagsbetreuung
  • Betreuung in Übergangs – und Randzeiten

Kai e.V. als Kooperationspartner und Träger

Nützen Sie unsere 18-jährige Erfahrung im Bereich Ganztagsangebote und Offene Ganztagsschulen. Profitieren Sie von unserem Netzwerk und einem wissenschaftlich belegten und evaluierten Konzept der Trialen Schülerhilfe.
Wir übernehmen  die Organisation, Durchführung und Abrechnung der Mittagsverpflegung und stellen pädagogisches Personal sowie Übungsleiter. Wir sorgen für einen verlässlichen und nachhaltigen Ablauf der Ganztagsbetreuung. 
Gute Noten für Ganztagsbetreuung – Von Katrin Wolf, MZ

Für ihre Bachelorarbeit untersuchte Simona Seyfried das Angebot der Offenen Ganztagsschule in Abensberg. Verbesserungsvorschläge sind bereits umgesetzt. Vor etwas über einem Jahr hatte Simona Seyfried damit begonnen, für ihre Bachelor-Arbeit im Fach Soziale Arbeit Fragebögen für eine umfangreiche Evaluation der Ganztagsbetreuung an der Aventinus Mittelschule zu erstellen. Montagmorgen präsentierte sie ihre Ergebnisse der Schulleitung sowie interessierten Lehrern und Eltern. Ziel der Befragung war es, nach einem Jahrzehnt Trialer Schülerhilfe – das bedeutet, dass die Betreuer gemeinsam mit Eltern und Lehrern zielgerichtete, individualisierte Fördermaßnahmen für jedes Kind entwickeln – in Abensberg ein Resümee zu ziehen. Wie die Ergebnisse zeigen, findet das Angebot bei den Eltern sehr große Zustimmung: 92 Prozent sagen, sie seien „zufrieden“. Als Pluspunkte beurteilten die Eltern vor allem, dass sich das Lernverhalten und die schulischen Leistungen ihrer Kinder verbessert hätten, und lobten die familiäre Atmosphäre bei der Ganztagsbetreuung. Auch dass sich Familie und Beruf dank des Angebots leichter vereinbaren lassen, empfinden viele Eltern als positiv. Dieser Punkt wurde auch als ein Hauptgrund für die Anmeldung der Kinder zur Ganztagsbetreuung genannt, zusammen mit Hausaufgabenbetreuung und Nachhilfe. „Wir sind kein Nachhilfestudio“, stellte allerdings Elisabeth Faltermeier, die pädagogische Leiterin des Projekts, klar. Kai wolle ein breites Angebot bieten und könne zwar bei der Hausaufgabenbetreuung Selbstbewusstsein und Konzentration fördern, aber nicht für jedes Kind individuelle Nachhilfe anbieten. Für viele Eltern hat sich durch die Nachmittagsbetreuung einiges positiv verändert: 50 Prozent gaben an, jetzt weniger Stress zu empfinden; 32 Prozent empfanden Erleichterungen bei der Erziehung. Für 30 Prozent hat sich nicht viel verändert. Trotz der großen Zufriedenheit brachten einige der befragten Eltern Verbesserungsvorschläge ein: 44 Prozent wünschten sich eine bessere Förderung einzelner Kinder; 35 Prozent wollten besser über das Betreuungsangebot informiert werden. 33 Prozent forderten mehr Betreuungspersonal. Die letzten beiden Punkte wurden bereits in Angriff genommen: Die Schule stellte zwei zusätzliche Kräfte ein. Faltermeier will die jeweils aktuellen Wochenpläne aushängen lassen und die Eltern noch einmal darauf hinweisen, dass die Betreuer jederzeit ansprechbar sind. Außerdem werden zusätzliche Förderkurse in Deutsch und Mathematik angeboten. Kritisiert wurde auch das Mittagessen: 35 Prozent der Eltern zeigten sich damit unzufrieden. „Zu fleischlastig“ und „verkochtes Gemüse“ hieß es. Diese Kritik ließ Rektor Wolfgang Brey nicht auf sich sitzen: Es gebe Angebote für Vegetarier, Veganer und Muslime, und in den letzten Jahren habe sich viel getan. Als Fazit zieht Seyfried eine deutlich positive Gesamttendenz: Eltern und Lehrer seien zufrieden, und die Schüler gingen gerne zur Nachmittagsbetreuung. Zusätzlich habe allein die Fragebogenuntersuchung für mehr Transparenz gesorgt. Für die Zukunft ist auch eine Schülerbefragung geplant.

Mittagsbetreuung bis etwa 14:00 Uhr

Die Mittagsbetreuung reicht vom Ende des stundenplanmäßigen Vormittagsunterrichts (in der Regel also frühestens ab 11:00 Uhr) bis etwa 14:00 Uhr. Sie soll möglichst an allen, mindestens jedoch an vier Schultagen der Unterrichtswoche stattfinden und sich nahtlos an den stundenplanmäßigen Vormittagsunterricht anschließen. Die Anfertigung von Hausaufgaben ist auf freiwilliger Basis möglich, wenn geeignete Arbeitsplätze zur Verfügung stehen.

Neben der GTB bietet Kai e.V. auch eine Mittagsbetreuung. Dieses Angebot gilt vor allem für Erst- und Zweitklässler, die teilweise zwei Schulstunden auf den Bus warten müssen.

In einer harmonischen, freundlichen Atmosphäre haben die Kinder die Möglichkeit sich auszuleben, sich zu entspannen und angestaute Emotionen vom Schulalltag abzubauen. Die Art der Beschäftigung wählen die Kinder möglichst selbst und werden darin – im Rahmen der gegebnen Möglichkeiten – von den Betreuern unterstützt. Dazu steht verschiedenartiges Spiel- und Bastelmaterial zur Verfügung.

Impulse der Kinder werden aufgegriffen und in Beschäftigungsangebote mit einbezogen. Je nach Bedarf wird den Kindern die Möglichkeit gegeben, sich zurückzuziehen und auszuruhen.
Eine Hausaufgabenbetreuung findet in dieser Zeit nicht statt.

Wir achten auf ein gruppensoziales Verhalten und auf ein höfliches, angemessenes Benehmen den Betreuern gegenüber als auch unter den Kindern.

Die Mittagsbetreuung wird bei Kai e.V. in Kombination mit der GTB angeboten. Durch den fließenden Übergang bleibt der Ansprechpartner für die betroffenen Kinder gleich, anfallende Schwierigkeiten können schnell und unkompliziert gelöst werden.

Verlängerte Mittagsbetreuung bis mindestens 15:30 Uhr

Die verlängerte Mittagsbetreuung muss bis mindestens 15:30 Uhr angeboten werden. Für die verlängerte Mittagsbetreuung gelten die Voraussetzungen der Mittagsbetreuung gemäß Nr. A). Zusätzlich ist eine verlässliche Hausaufgabenbetreuung vorzusehen.

Verlängerte Mittagsbetreuung mit erhöhter Förderung

Es gelten die Bedingungen gemäß Nr. B). Zusätzlich muss

  • eine verlässliche Hausaufgabenbetreuung stattfinden,
  • eine verlängerte Betreuungszeit bis grundsätzlich 16:00 Uhr gewährleistet sein,
  • Gelegenheit zu einem Mittagessen gegeben werden
  • sowie vom Träger ein mit der Schulleitung abgestimmtes pädagogisches Konzept für die Betreuungsangebote vorgelegt werden.

Darüber hinaus ist in einem zeitlichen Umfang von mindestens vier Zeitstunden pro Woche ein Lern- und Förderangebot, ein musisch-kreatives Angebot oder ein Sport- und Bewegungsangebot für die Gruppe einzurichten. Letztere Voraussetzung muss nicht erfüllt sein, wenn die Gruppe an einer Förderschule eingerichtet ist.

Alle Mittagsbetreuungen sind während der Ferien geschlossen.

Teilnehmer

Alle Schülerinnen und Schüler, die die jeweilige Schule besuchen, können grundsätzlich an dem Betreuungsangebot teilnehmen. An der Mittagsbetreuung an einer Grundschule können in geeigneten Fällen auch Schülerinnen und Schüler der an dieser Schule bestehenden Mittelschule teilnehmen. Die Aufnahme richtet sich nach dem vorhandenen Personal- und Raumangebot. Die Entscheidung über die Aufnahme trifft der Träger im Benehmen mit der Schulleiterin bzw. dem Schulleiter und dem Betreuungspersonal.

Die Mindestgröße von Mittagsbetreuungsgruppen und verlängerten Mittagsbetreuungsgruppen liegt bei zwölf Schülerinnen und Schülern, wobei die Mittagsbetreuung an mindestens zwei Tagen in der Woche besucht werden muss. Schülerinnen und Schüler, die die Mittagsbetreuung nur an einem Tag besuchen, können nicht zur Gruppenbildung herangezogen werden.

Träger

Die Mittagsbetreuung ist eine eigenständige Einrichtung des Schulaufwandsträgers oder eines privatrechtlichen Trägers (z. B. eines Vereins) außerhalb der sonstigen Betreuungsformen und anderweitig zu regelnder Beaufsichtigung. Der jeweilige Träger ist für die Finanzierung und im Benehmen mit der Schulleiterin bzw. dem Schulleiter für die Organisation der Mittagsbetreuung zuständig.

Räumlichkeiten

Die Mittagsbetreuung findet grundsätzlich in Räumen der Schule (bzw. in unmittelbarer Nähe der Schule) statt, die nicht regelmäßig als Klassenzimmer genutzt werden. Der Träger und die Schulleiterin bzw. der Schulleiter legen gemeinsam einen geeigneten Raum fest. Sollte eine weitere Nutzung dieses Raumes unvermeidbar sein, sind die Belange der Mittagsbetreuung (Kontinuität, Raumgestaltung) zu wahren. Der Träger und die Schulleiterin bzw. der Schulleiter legen gemeinsam fest, ob und inwieweit andere schulische Anlagen (z. B. Sporthalle, Sportplatz, Werkräume, Schülerbücherei) von der Mittagsbetreuung mit benutzt werden können.

Personal

Für die Mittagsbetreuung kommen sozialpädagogisches Fachpersonal sowie andere geeignete Personen in Betracht, die über entsprechende pädagogische Qualifikation oder ausreichende Erfahrung in Erziehungs- oder Jugendarbeit verfügen.

Staatliche Förderung

Für Einrichtungen zur Mittagsbetreuung, die ohne weitere finanzielle staatliche Förderung unterhalten werden, können bei Erfüllung der dargestellten Vorgaben auf Antrag nach Maßgabe der im Haushalt dafür bereitgestellten Mittel Zuschüsse gewährt werden.

Die Mittagsbetreuung bis 14 Uhr gemäß Nr. A wird jährlich mit 3.323 Euro pro Gruppe und Schuljahr bezuschusst.

Die verlängerte Mittagsbetreuung gemäß Nr. B wird in der Regel jährlich mit 7.000 Euro bezuschusst.

Die verlängerte Mittagsbetreuung mit erhöhter Förderung gemäß Nr. C) wird mit 9.000 Euro je Gruppe und Schuljahr bezuschusst.

Weitere Informationen

Eine Fülle von Informationen zur Organisation sowie insbesondere eine Vielzahl pädagogischer Anregungen zur Gestaltung der (verlängerten) Mittagsbetreuung finden Sie in der Handreichung „Mittagsbetreuung an bayerischen Grundschulen„.

Antragstellung

  • Anträge auf staatliche Förderung (für jede einzurichtende Gruppe ein eigener Antrag) sind vom Träger bis spätestens 01. Juli jeden Jahres für das darauf folgende Schuljahr über die Schulleitung (bei Volksschulen über das Staatliche Schulamt) bei der Bezirksregierung einzureichen.
  • Das Staatsministerium für Bildung und Kultus, Wissenschaft und Kunst weist der Regierung nach Maßgabe des Haushalts die Mittel zu. Diese werden in zwei Raten (etwa im November und im Februar/ März) an die Träger ausbezahlt.
  • Jeweils zum 1. Oktober eines Jahres ist eine Meldung der aktuellen Teilnehmerzahlen und damit der tatsächlich eingerichteten Gruppen über das Staatliche Schulamt (bzw. bei Förderschulen direkt) bei der Bezirksregierung abzugeben. Gruppen, die entgegen der Antragstellung zu Schuljahresbeginn nicht zustande kommen, können keine staatliche Förderung erhalten.
  • Die Träger senden zum abgelaufenen Schuljahr den Verwendungsnachweis, der ihnen mit dem Genehmigungsbescheid zugestellt wird, an die Regierung von Niederbayern, Sachgebiet 44, z.Hd. Herrn Wolfgang Steinberger.
  • Finanzielle Beiträge der Erziehungsberechtigten und eventuelle finanzielle Beiträge des Schulaufwandsträgers an einen privatrechtlichen Träger stehen einer Förderung nicht entgegen.

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